Wie groß sind Deine Füße?

Deine Überraschung im Dezember: Teste Deinen ökologischen Fußabdruck mit der App „Klimakompass“

Diesen Monat möchten wir Dich mit einer überlebenswichtigen App überraschen. Nein, Du wirst dort keine Überlebenstipps für die Wildnis bekommen. Es gibt auch keine Tipps, wie Du die nächste Mathearbeit überlebst, für die Du nicht ausreichend lernen konntest. Viel mehr bekommst Du in dieser App Tipps, wie Du helfen kannst, dass die Menschheit überlebt.

Wie Du sicher schon weißt, hat unsere Erde und damit natürlich auch die Menschheit einige Probleme mit dem Klimawandel. Der wird durch das Kohlenstoffdioxid (CO2) beschleunigt. Je mehr CO2 die Menschheit also in die Luft pustet, desto mehr kommt die Erde ins Schwitzen – und Du gleich mit. Von daher wäre es vielleicht ganz gut zu wissen, bei welchen unserer Tätigkeiten oder bei welchen Produkten wir besonders viel CO2 ausstoßen und wie man das zukünftig reduzieren kann. Und genau dabei hilft Dir die App. Sie zeigt Dir nicht nur, wie groß Dein ganz persönlicher ökologischer Fußabdruck auf dieser Erde ist. Sie hat auch ein paar gute Ideen parat, wie Du Deinen CO2-Ausstoß verringern kannst. Diese App ist also nur was für richtige Macher. Und das bist Du doch, oder?

App-Check

Name: Klimakompass von worldwatchers – Die App für den Klimaschutz

Anbieter: twigbit technoilogies GmbH

Alter: 4+

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch

Werbung: Nein

In-App-Käufe: Nein

Kategorie: Lifestyle

Testbericht

Ich habe mir die App Klimakompass von worldwatchers über den App Store auf das Tablet geladen. Dies geht relativ schnell, da es sich um eine Datengröße von 48,2 MB handelt.

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Die erste Benutzung führt auf eine Startseite, die einen – noch nicht meinen – Verbrauch in Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr und die Durchschnittsmenge von 11,60 t anzeigt. Außerdem gibt es noch sogenannte Klimapunkte, welche natürlich erst einmal bei 0 sind.

Im zweiten Fenster gibt es einen Rechner, der mir hilft, meinen eigenen Verbrauch zu errechnen. Dieser bietet verschiedene Bereiche, wie Wohnen, Ernährung, Mobilität, Shopping, Freizeit, Urlaub und digitales Leben sowie Öffentliche Emissionen an. In allen – außer der letzten – Kategorien kann ich verschiedene Angaben machen, die den Verbrauchswert verändern. Am Ende erhalte ich meinen persönlichen Verbrauch und kann diesen mit dem Durchschnitt vergleichen.

Im dritten Fenster erhalte ich verschiedene Challenges, die mein Verhalten ändern und den Verbrauch senken. Dabei sind spannende Aufgaben, die mich selbst sensibilisiert haben, verschiedene Handlungen zu überdenken.

Im vierten und letzten Fenster finde ich einen Scanner, der es mir ermöglicht, die Barcodes von verschiedenen Produkten zu scannen und Informationen über diese Produkte zu erhalten. Dazu musste ich erst einmal verschiedene Produkte scannen und erfahren, dass sie nicht gelistet sind. Bei Tee und Reis aber gab es eine Menge interessanter Informationen.

Fazit:

Eine App, die informiert, aufklärt und sensibilisiert und vor allem durch die Challenges mit konkreten Vorschlägen eine Hilfe ist, sich weiter damit zu beschäftigen, was ich selbst tun kann. 🙂 Getestet und für gut befunden von Ralph-Torsten Lincke (zukunftswerkstatt dresden gemeinnützige GmbH)